Widerstand gegen Wegwerfwahn: Schrauber aller Länder vereinigt euch! - on3 - BR:
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Nun hat der Bundesrat doch das neue Gesetz zur unterirdischen CO2-Speicherung gestoppt. Es war allerdings auch heftig umstritten. Die Befürworter verwiesen auf die positive Wirkung durch geringere Luftverschmutzung, während die Gegner des Gesetzes die nicht ausreichend erforschten Gefahren bei einem unterirdischen Austritt des CO2 als Argument anführten. Eigentlich sollte das Gesetz erst einmal die Erprobung dieser neuen CCS-Technologie regeln, was eine vernünftige Maßnahme gewesen wäre. Nun liegt es an der Regierung die Gründe für die Ablehnung zu eruieren und sich gegebenenfalls auf Veränderungen im Text des Gesetzes zu einigen. Gegen eine Erprobung des neuen Verfahrens ist im Grunde nicht viel einzuwenden. Vielleicht ist es auch einfach die Angst vor Neuem, was die Politiker der Länder bewogen hat, dagegen zu stimmen. Ich vermute allerdings, dass die Regierung es dabei belassen und keine neuen Vorschläge machen wird. Warten wir es ab.
Microsoft hat jetzt erstmals sein neues Betriebssystem, Windows 8 vorgestellt. Konzipiert wurde W8 für normale Computer und Tablet-PC's, wie der Chef der Abteilung, Steven Sinofsky bei der Vorstellung des Betriebssystems auf der Entwicklerkonferenz "Build" in Kalifornien erläuterte. Windows 8 lässt sich dafür mit Wischgesten auf dem Tablet steuern. Bisher wurde Windows 8 aber erst für 5000 Programmierer freigegeben. Wann es marktreif ist und in den Handel kommt, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Die Stiftung Warentest hat Energiesparlampen verglichen und dabei hohe Qualitätsunterschiede entdeckt. Demzufolge schneiden Leuchtstoffröhren im Preis-Leistungs-Verhältnis noch am besten ab. 20 verschiedene Lampen; LED- und Halogenglühbirenen und Leuchtstofflampen wurden hinsichtlich ihrer Lichtstärke, der Stromkosten und die Haltbarkeit überprüft. Von "Sehr gut" bis "Mangelhaft" war alles vertreten. Die durchschnittlich längste Brenndauer wiesen LED-Lampen auf, die allerdings sehr teuer sind und sich nur bei langer Nutzung lohnen. Große Unterschiede in der Qualität gab es bei den Kompaktleuchtstoffröhren, von denen einige bis zu zwei Minuten brauchen, um ihre volle Leuchtkraft zu entfalten. Erfahrungen von Verbrauchern zeigen außerdem, dass viele von ihnen bei häufigem an- und ausschalten schneller kaputt gehen, als herkömmliche Glühbirnen, die von der EU verboten wurden. Trotzdem kann ein durchschnittlicher Haushalt durch den Einsatz der Energiesparlampen rund 150 Euro im Jahr an Stromkosten sparen, wie "Stiftung Warentest" errechnete. Noch ist allerdings ungeklärt, in welchem Maße diesen Lampen, besonders wenn sie neu sind, giftige Stoffe entweichen.
Die Erfindung des Amerikaners Matt Richardson wird wohl von den meisten Menschen als wahrer Segen empfunden werden. Er entwickelte ein kleines Programm, dass während des Fernsehprogramms den Ton des Gerätes für 30 Sekunden abschaltet, sobald einer der vom Nutzer gespeicherten Begriffe oder Namen auftaucht. Damit wird es den Zuschauern ermöglicht, von Nachrichten über nervige Promis oder immer wiederkehrende, sinnlose Themen verschont zu bleiben. Einzige Voraussetzung ist, dass die auszublendenden Begriffe in den Untertiteln der Programme aufgeführt werden. Trotzdem; eine gute Idee, die Fernsehen wieder zum Vergnügen machen könnte.

Wie der Untersuchungsbericht zu der schwersten Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, die durch die Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" ausgelöst wurden war, jetzt ergeben hat, hätte die Explosion der Plattform verhindert werden können. Bill Gallagher, der als Vertreter der Marinebehörden an der Untersuchung teilnahm bestätigte, dass die Arbeiter mehrere Warnhinweise ignoriert hätten. So hatten beispielsweise Druckmessungen schwere Fehler der Technik aufgezeigt. Auch andere notwendige Sicherheitsstandards waren, so das Fazit des Berichtes, nicht eingehalten worden. Bei der Explosion der Bohrinsel starben 11 Arbeiter. Wochenlang strömte Rohöl aus dem Bohrloch, dass sich lange nicht schließen ließ. Hunderte Millionen Liter Öl verseuchten einen Großteil des Golfes und verursachte die schwerste Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.
Eine aktuelle Studie des Verkehrsclub Deutschland (VCD) zeigt, dass die umweltschonendsten Fahrzeuge derzeit in Japan gebaut werden. Die sechs besten Plätze bei der Bewertung der Umweltverträglichkeit erhielten die Marken der Autohersteller; Lexus, Toyota und Honda. Geprüft wird für die Bewertung die Abgase und die Lärmbelastung. Volkswagen schaffte es zumindest noch auf den zehnten Platz. Eine Vorreiterrolle spielt Deutschland in dem Bereich jedenfalls nicht.
Umweltschutz hin oder her; Deutsche lieben ihr Auto und diese werden immer PS-stärker. In den vergangenen 6 Monaten stieg die PS-Zahl in Deutschland auf durchschnittlich 134,4 PS, wie eine Studie des Car-Center Automotive Research der Uni Essen-Duisburg feststellte. Das liegt in erster Linie an einer steigenden Zahl verkaufter Sportwagen, die rund 165 PS haben und den Schnitt nach oben treiben. Schon seit Jahren steigt die Motorkraft in Deutschland, die lediglich während der Wirtschaftskrise kurzzeitig sank, als viele Kleinwagen mit der damals angebotenen Abwrackprämie erneuert wurden. Einen wirklichen Grund gibt es für diese Entwicklung nicht. Es gibt in Deutschland kaum noch Strecken, auf denen man hohe Geschwindigkeiten ausfahren kann und unwegsame Straßen werden ebenfalls immer seltener. Ein schnelles Auto ist aber heute für viele Menschen mit einem Gefühl der Freiheit verbunden, dass sie nicht missen möchten.